Über uns

Ende der 70er, Anfang der 80er kam es zum Höhepunkt des Folkrevivals.

Von Amerika über Großbritannien und besonders Irland auch nach Mitteleuropa

FOLK war die Musikform der Friedensbewegung, die ja auch in dieser Zeit ihren Höhepunkt hatte, (Entenschuhe – Norwegerpulli – violette Tücher)bei beiden.

Amerika: Bob Dylan, Irland: Dubliners, Frankreich/Bretagne: Tri Jan, Sonerien Du

Deutschland: Burg Waldeck: Ougenweide, Zupfgeigenhansel, Liederjan, Spielleut, Elbraben, Älabätsch

Anfangs vor allem Lieder und einige Tänze, aber keiner konnte Tanzen, denn Volkstanz galt in dieser Zeit in Deutschland als national(sozial)istisch.

Große FOLK-Feste mit über tausend Besuchern „Folk in den Bergen“ Balver Höhle

Anfängliches „Rumgehopse“ führte dann zu internationalen Tanzlehrgängen

FOLKCLUB SIEGEN: Alex, Jürgen, Jürgen, Rolf

Monatliche Konzerte in der VILLA WALDRICH (Wilhelm, Rolf u. a. kamen hinzu)

Zwei Konzerte der Hayner Dorfmusikanten – nachmittags Tanzanleitungen (Ingrid)

Gillian, Jürgen, Rolf beschließen Tanzabende in der Rampe im 14tägigen Rhythmus, anfangs mit der Kassette der Hayner, später auch andere Tonträger.

Uli Waldzither, Jürgen Concertina, Rolf Drehleier proben erste selbst gespielte Tänze: Maitre, Fröhlicher Kreis, An Dro, und Tripping upstairs.

Dann kamen die Korpok Töchter und auch Wolfgang dazu. Claudia stieß am 16.1.87 zu uns.

Musikalisch und rhythmisch gesehen eine wesentliche Verbesserung unserer Musik durch Wolfgang mit seinem Akkordeon. Dazu brachte er eine Unmenge deutscher, aber auch ausländischer Tänze ein, die er spielen, tanzen und erklären konnte.

In dieser Zeit besuchten wir viele Tanzkurse in Deutschland und im Ausland, vor allem in Mittelfrankreich, dem Elsass, der Bretagne, Schweden und brachten aus dem Urlaub Melodien mit nach Hause: Griechenland, Slowenien, Portugal, Italien.

Aufteilung der Zuständigkeit Wolfgang deutsche, Rolf französische, Eberhard und Claudia Balkan, Israel und Griechenland – später auch Bretagne.

Prinzipien: einfache Mitmach-, keine Vorführtänze, zu Life-Musik, regelmäßige Teilnahme keine Bedingung; und das Ganze darf nichts mit Geld zu tun haben.

In regelmäßigen Übungsabenden wurde das Repertoire laufend erweitert.

Es kamen Instrumente hinzu. Musiker wechselten vor allem bedingt durch Umzug.

Einige eigene Tanzkurse im Münsterland, Dortmund, Borken, Halver und Aachen.

Räumlichkeiten: Rampe – Rotes Kreuz Heim – Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium (Jutta) und – bis heute - Johanna-Ruß-Schule (Elisabeth); In den Sommermonaten im Schlosspark auf dem Schachbrett.

In den fast 25 Jahren wurden vor allem durch Wolfgang viele neue Tänze eingebracht, so dass wir auf ein Repertoire von etwa 150 gekommen sind. Viele davon auch mit unterschiedlichen Melodien.

Etwa ein Drittel all unserer Tänze und auch die Musik dazu sind mit Wolfgangs Tod, im Sommer 2011, erst einmal verloren gegangen, entweder können wir sie nicht spielen, oder wir können sie nicht erklären. Die Noten sind zwar fast alle vorhanden, aber das reicht eben nicht. Es wird wohl nie wieder so sein wie mit Wolfgang, aber wir sollten darüber nachdenken, wie wir diesen großen Verlust verringern können.

Natürlich möchten wir niemanden zu einem Versprechen bewegen, aber wir möchten doch ein paar Vorschläge machen dürfen:

1. Übernahme einzelner Tanzerklärungen durch die Tänzer oder Musiker; wenn jeder nur zwei Tänze erklären kann, wäre das schon eine ganze Menge.

2. Weiterbildung durch Teilnahme an Tanzkursen im In- und Ausland mit dem Ziel, neue Tänze für uns alle mitzubringen.

3. Weggelegte Musikinstrumente entstauben und versuchen, einige Stücke mitzuspielen.

4. Tänze aus dem Internet besorgen (Melodien, Noten, Tanzbeschreibungen und Videos).

5. Tänze, die wir früher einmal getanzt haben, wieder ausgraben.

Seit Jahresbeginn 2013 spielt und lehrt Helmut uns vor allem griechische Tänze.